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Struktur

 

Im strukturellen Bereich Knochen, Muskeln, Bänder und Bindegewebe bieten wir neben den klassischen manuellen Therapien auch die folgenden Therapieformen an:

Cranio-sacral Osteopathie
Neuromuskuläre Regulationstherapie
Ortho-Bionomy
Triggerpunkt-Therapie



Cranio-sacral Osteopathie

ist eine sanfte, manuelle Methode, um das Schädel-Kreuzbein-System zu bewerten und auszugleichen. Von John E. Upledger D.O. entwickelt, unterstützt dieser Therapieansatz die natürlichen Heilungsprozesse des Körpers und hat sich in der Behandlung einer weitreichenden Anzahl von medizinischen Problemen, die mit Schmerz und Dysfunktion einhergehen, bewährt.

Das Cranio-Sacrale System besteht aus der Flüssigkeit und den umliegenden Strukturen, die das Gehirn und Rückenmark schützen. Daher können Behinderungen des Flusses mit einer Vielzahl von sensorischen, motorischen (Bewegung) und neurologischen Beschwerden einhergehen.

Diese Therapie wird eingesetzt z.B. bei chronischen Schmerzen, Augenproblemen, Lernschwierigkeiten und anderen Dysfunktionen des Zentralnervensystems, Migräne, Schleudertrauma, Kiefergelenkgeräuschen und vorbereitend bei kieferorthopädischen Behandlungen.

Die Therapeutin wendet dabei mit ihren Händen leichten Druck (5g) an, um den natürlichen Fluss innerhalb des Systems anzuregen und eingeschränkte Bereiche zu erkennen. Es ist oft möglich, dass allein bei dieser manuellen Beurteilung vorhandene Blockaden behoben werden und dem System dadurch ein Impuls gegeben wird, sich selbst zu korrigieren.


Neuromuskuläre Regulationstherapie

wurde ursprünglich von Dr. Janet Travell und Dr. David Simons als Triggerpunkt-Therapie entwickelt und u.a. durch die Massagetherapeuten Paul St. John und Earl Timberlake in eine nicht invasive Therapie umgewandelt.

Sie ist eine umfassende Methode der manuellen Therapie, welche die Harmonisierung des zentralen Nervensystems mit dem muskulär-skeletalen System anstrebt. Basierend auf den neurologischen Gesetzen, die erklären wie das zentrale Nervensystem Schmerzen einleitet und beibehält, ist es das Ziel, durch Erkennen der eigentlich betroffenen Zonen, die Schmerzen und Dysfunktionen zu beheben. Mit dieser Therapieform können
  -       Verkrampfungen und übermäßige Anspannung in Geweben entdeckt und gelöst werden
  -       Triggerpunkte, die einen Übertragungsschmerz in den Muskeln verursachen, beseitigt werden
  -       das verletzte Gewebe gestärkt und der venöse und Lymphfluss unterstützt werden
  -       wieder eine gute Körperhaltung hergestellt und für Flexibilität des Gewebes und richtige biomechanische Abläufe gesorgt werden



Ortho-Bionomy

wurde von dem britischen Osteopathen Dr. Arthur Lincoln Pauls in den 70er Jahren entwickelt und seitdem zu einem umfassenden Prinzip der Körperarbeit verfeinert, welches darüber hinaus auch das energetische und emotionale Wohlbefinden umfasst. Auf der physikalischen Ebene wendet die Therapeutin sanfte Halte- und Drucktechniken an, um den Körper zu veranlassen, Spannungen und Schmerzen loszulassen und somit strukturelles Gleichgewicht wieder zu erlangen anstatt dies von außen zu forcieren. Auch werden mental und emotional bedingte Muster, welche eng mit körperlichen Problemen und Verletzungen einhergehen, angesprochen.


Triggerpunkt-Therapie

wurde ursprünglich von Dr. Janet Travell und Dr. David Simons entwickelt und fand (wie die neuromuskuläre Regulationstherapie) eine Umwandlung durch u.a. die Massagetherapeuten Paul St. John und Earl Timberlake in eine manuelle Therapieform statt.

Das Ziel der Behandlung liegt in der deutlichen Verminderung von Muskel-Bindegewebs-Schmerz durch einen systematischen Ansatz. Die Behandlung besteht aus Triggerpunkt-Kompression, Muskelmassage, passivem Verlängern der Muskeln und korrigierenden Übungen. Der Erfolg zeigt sich einseitig durch ein vermindertes Schmerzempfinden des Patienten sowie messbar durch eine Zunahme des Bewegungsradius des Gelenks, der Kraft, Ausdauer und anderer verbesserter oder sogar wiederhergestellter Funktionen.

 
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